Review:

The Path 

Für alle die Windows benutzen; das sind die Mindestanforderungen, um dieses Spiel spielen zu können:

Windows XP or Vista, 2 Ghz CPU, 2 GB RAM, 256 MB Radeon or Geforce videocard of at least x6xx type. Integrated videocards are not supported.


Gesteuert wird das Spiel am besten mit der Tastatur. Mit den Pfeiltasten bewegt ihr euch in die entsprechenden Richtungen. Mit der Shift-Taste rennt ihr und die Leer-Taste benutzt ihr, um eure 'Inventar' (in diesem Falle ein Korb) zu öffnen. Wenn ihr mit Gegenständen interagieren wollt, bewegt euch in die Nähe des Objekts und tut dann einfach garnichts. Die Figur wird dann den Gegenstand untersuchen und etwas dazu sagen.


Gehe zu Großmutters Haus und komme nicht vom Weg ab!


Wer diese Anweisung befolgt, hat im Prinzip schon verloren. Ziel des Spiels ist es, soviel wie möglich des Waldes zu erkunden und seinen eigenen Weg zu gehen.

Unterwegs könnt ihr 144 goldene Blumen aufsammeln, sowie andere diverse Objekte, zu denen sich die Spielfiguren äußern.

Wählen könnt ihr zwischen sechs Schwestern.






Jede Verhält sich natürlich anders und jede befindet sich in einem anderen Entwicklungsstadium. So ist Robin die jüngste und Scarlet die älteste.


Warum ist dieses Spiel so besonders?

Schon die erste Anweisung, dass man zum Haus der Großmutter gehen soll, lässt sich auf soviele Art und Weisen interpretieren. Nehmt nichts von dem, was ihr in diesem Spiel lest, wortwörtlich. Man muss sich dazu Gedanken machen und versuchen, zu verstehen.

Von der Kamerafahrt war ich total begeistert. Je länger man läuft, desto schwieriger ist zu erkennen, was eigentlich vor einem liegt.

Dann ist es möglich, auf den Wolf zu treffen, der ebenfalls nicht wie ein konventioneller Wolf aussieht. Jedes Mädchen hat ihren 'eigenen' Wolf und ich fand es genial, wie sich das Spiel verändert, nachdem man zu ihm ging und mit ihm interagierte. Alles ist plötzlich in grauen Farbtönen gehalten, es regnet. Die Spielfigur wirkt apathisch und kann sich nur noch langsam voran zum Haus der Großmutter bewegen.

Im Haus selbst sieht man alles nur noch aus der First-Person-Perspektive und es ist ziemlich schwierig die Figur zu steuern. Man kann diverse Räume erkunden, die man durch die aufgesammelten Gegenstände freigeschaltet hat.

Das Innere des Hauses wirkt sehr düster, vielleicht auf manch einen verstörend.

The Path wirkt wie ein kleines Märchen und die Umgebung ist sehr liebevoll und filigran gestaltet, was es optisch auf jeden Fall zu einem schönen Spiel macht. Die musikalische Untermalung ist ebenfalls, meiner Meinung nach, genial. Der große Freiraum für die Eigeninterpretation des Spielers macht es zu einem sehr besonderen Erlebnis. Für alle ungeduldigen Spieler ist The Path definitiv nichts. Man muss sich darauf einlassen und in diese Welt eintauchen wollen. Man muss Augen, Ohren, Verstand und Herz dafür öffnen, um verstehen zu können, was die Entwickler einem damit sagen wollen. Vor allem darf man auch keine Angst haben, seinen eigenen Weg zu gehen. Auch wenn es sehr einfach klingen mag; es ist alles andere als einfach.


Es zählt nicht die Länge des eigenen Lebens, sondern womit wir es erfüllten, ist wichtig.


Ich werde daraus kein Let's Play machen. Spielt es selbst und interpretiert auch selbst. :)

Kommentare:

  1. Hey! du solltest davon definitiv ein LP machen.. :O

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  2. Ich finde deine Review total klasse und gut das du kein LP machst! Denn jeder sollte sich selbst ueberlegen , und dann spielen!

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  3. Ich will auch gern ein Let's Play von dir sehen :c

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