Review No.2:

Downfall




Mindestanforderungen an den PC habe ich für das Spiel irgendwie nicht finden können, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr keinen High-End PC haben müsst, um das Spiel spielen zu können. Was ihr braucht, sind auf jeden Fall einigermaßen gute Englischkenntnisse, da das Spiel komplett auf Englisch ist und auch keine deutschen Untertitel hat.

Downfall ist 2009 bei Harvester Games, einem unabhängigen Entwicklerteam, erschienen.
Das Spiel tituliert sich selbst als ein Horror Abenteuer und ist ein Point & Click Adventure, welches ihr dementsprechend nur mit der Maus zu steuern braucht.
Wenn ihr auf das Bild oben klickt, gelangt ihr zu der Seite, wo ihr eine kostenlose Demo runterladen könnt oder gleich direkt das Spiel kaufen könnt.
Die Entwickler empfehlen das Spiel für Spieler ab 18 Jahren, da das Spiel eine Menge Blut, Gewalt und auch sexuellen Inhalt aufweist.
Als ich im Hauptmenu war, dachte ich  mir sofort: "Das kann ein interessantes Spiel werden." und das wurde es tatsächlich.
 Alles beginnt mit dem Ehepaar Joe und Ivy, die eine Nacht in einem Hotel verbringen wollen. Auf ihrem Zimmer angelangt, streiten sie sich und beenden praktisch ihre Ehe. Ferner scheint mit Ivy etwas nicht zu stimmen, da sie seltsame Dinge von sich gibt. Als Joe am nächsten Morgen aufwacht, ist seine Frau verschwunden. Er geht in den Speisesaal des Hotels und was er vorfindet sind Leichen und die Rezeptionistin - alle anderen sind verschwunden. Die Aufgabe des Spielers ist es, herauszufinden, was in dem Hotel geschah und vor allem Ivy zu retten.
Im weiteren Spielverlauf kann man einen weiteren Charakter spielen: Agnes. Man trifft sie direkt zu Spielbeginn im Foyer und hört zu, wie sie die Rezeptionistin ankeift, weil sie im Hotel keine Zigaretten bekommt.


Wer das Spiel spielen möchte, sollte hier aufhören zu lesen und beim Fazit weiterlesen.




Was mir an dem Spiel nicht gefiel, waren einige Bugs. So konnte ich  manchmal meine Gegenstände garnicht mehr benutzen - ich hab keine Ahnung wieso. Ein weiteres Problem für mich war folgendes: Man entscheidet im weiteren Spielverlauf über das Leben von Agnes; bei mir starb sie leider, jedoch hätte ich ihre Hilfe gebraucht, um das Spiel zu beenden. Jedoch sorgte wohl ein Bug dafür, dass ihr Geist nicht erscheinen wollte, sodass ich das Spiel nochmal von vorne spielen durfte.
 Als sehr seltsam empfand ich es, dass man auf deutschen Arzt trifft, der ein wenig Dr. Frankenstein spielen wollte und gleichzeitig ein großer Verehrer von Hitler ist. In seinem Zimmer steht eine Puppe, deren Ausrichtung der Gliedmaßen man ändern konnte. Um im Spiel weiterzukommen, musste man den rechten Arm der Puppe so verändern, dass sie den Hitlergruß macht. Das empfand ich irgendwie als sehr geschmacklos. Irgendwie passte dies auch nicht in das Spielgeschehen hinein.
Ich hätte mich auch sehr darüber gefreut, gäbe es für die Charaktere Synchronsprecher. Leider kann man nur die Dialoge lesen - hätte es Stimmen gegeben, hätte das bestimmt sehr positiv zur Atmosphäre beigetragen.

Dafür gefiel  mir der Rest des Spiels ziemlich gut. Alle Kulissen wurden von Hand gezeichnet und die empfand ich wirklich mehr als bizarr. Ich fand's gut, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gab, sich mit den anderen Figuren im Spiel zu unterhalten und somit das Spielgeschehen und das Spielende beeinflussen zu können.
Ein sehr großer Pluspunkt war für mich die Musik. Die Leute, die mich kennen, wissen wie wichtig mir die Musik in einem Spiel ist und in diesem Spiel war sie grandios. Allein die Intromusik war wundervoll.
Die Rätsel sind auf jeden Fall ziemlich fair und die Spiellänge ist eigentlich auch in Ordnung.




Fazit:
Wer blutige, bizarre Click & Point Adventures mag, kann sich gerne dieses Spiel kaufen und mit umgerechnet 8,13€ ist das Spiel auch nicht wirklich teuer. Ich würde nicht sagen, dass das Spiel schlecht ist - es ist anders und definitiv nichts für Freunde der "Mainstream-Games". Schaut euch weiter unten einfach den Trailer an und/oder ladet euch die Demo runter und entscheidet dann, ob ihr das Spiel euch kaufen wollt. Ich bereue es auf jeden Fall nicht, weil Downfall einfach ein ganz anderes Spiel ist, als die koventionellen und es ist schön,  mal ein Spiel zu spielen, welches nicht wie die anderen ist. Und ich musste doch sehr lachen, als ich eine Kopie von Ville Vallo (der Sänger der Band HIM) zu sehen bekommen habe. :D






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